aus Massivglas, Stein oder Bronze – jeweils geschliffen und poliert, patiniert bzw. vergoldet.

Obwohl ursprünglich ganz von der gegenständlichen Kunst geprägt, entwickelt Mechthild Ehmann in ihren Steinskulpturen seit 1997 eine abstrakte Formensprache, die Sinnlichkeit mit Strenge verbindet und Organoides anklingen lässt. Mit ihrer klassischen Auffassung von bildhauerischer Sprache und in vager Verwandtschaft zu Brancusi, Arp und Hepworth gehört Mechthild Ehmann zu den stillen Durchdringern mit einer ganz unzeitgemäßen Leidenschaft für Form und Material.

Gegensätzliche, einander widersprechende Themen und (Material-) Eigenschaften fügen sich im bildhauerischen Prozess zu einer Einheit, deren harmonische Ausgewogenheit sich nicht in einer unverbindlichen Ästhetik verliert, sondern in spannungsgeladene, erotische Verdichtung führt.

Die jeweils auf einem winzigen Auflagepunkt ausbalancierten und dadurch beweglichen Skulpturen überraschen und beglücken durch ihre unerwartete Leichtigkeit und ihre sinnliche Emotionalität, die die Betrachter unwillkürlich zum Anfassen bewegen.
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